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Der 1937 geborene Amerikaner Richard Foreman gehört zweifellos zu den wichtigsten Impulsgebern in der internationalen experimentellen Theaterszene. 1968 gründete er in New York das Ontological-Hysteric Theater, das seither mit seinen politisch-philosophischen, obszönen und äusserst witzigen Performances für Aufsehen sorgt. Beim neuen Stück «Panic!» zeichnet Foreman für Text, Regie, Licht und Ton verantwortlich. Begleitet von Kàngen von Mahler, Schönberg und Punk-Rock, Wolfsgeheul und klingelnden Telefonen betreiben vier intellektuelle Exzentriker (D.J. Mendel, Elia Löwensohn, Tea Alagic und Robert Cucuzza) eine merkwürdige Form der Selbstforschung. Mit Sexritualen, Magie, Bergsteigen und konvulsiven Tänzen beschwören sie den «Alten Mann der Berge», er möge sie vor Katastrophen bewahren. Gnadenlos und mit der ihm eigenen «Madness» zeigt Foremans «Panic! (How to Be Happy)» den Menschen in seiner ganzen verzweifelten Lächerlichkeit bei der Suche nach dem Sinn des Lebens.
Englisch, Sprachkenntnisse von Vorteil
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